Multimediakataloge

Ein Berg von Unterlagen, Zeichnungen, Beschreibungen, Modellphotos, Handskizzen
des Architekten, schematische Konzeptdiagramme und vieles mehr sammelt sich bei umfangreichen Projekten an. Möchte man ein paar Projekte griffbereit haben, kann das zu Transportproblemen führen. Diese geballte Ladung an Informationsmaterial läßt sofort auf die bevorstehende Zeit des Vortrages oder des Gespräches schließen. Schon jetzt ist einiges an Motivation bei der Zuhörerschaft verloren. Sollte diese auch noch selbst mit den Stapeln fertig werden müssen, kann man sich das Ergebnis schon denken.
Natürlich können die Unterlagen auch alle auf ein Format gebracht und dann sauber gebunden vorgelegt werden. Doch hat sich die Klientel noch nicht für ein Objekt entschieden, bleibt eine erhebliche Menge auf dem Tisch.
Warum benutzt man keine aktuellen Techniken? Wieso brauchen die klassischen Informationsträger so enorm viel Platz? (Was viel Raum beansprucht ist immer schneller in Gefahr entsorgt zu werden! Schade - nicht?)
Die Antwort ist schnell in den neuen Medien gefunden. Aber sind die nicht aufwendig und teuer? Gerade Multimedia scheint doch preislich jenseits der Copyshop-Lösungen zu liegen. Die Aufarbeitung der Materialien, die Programmierung und dann auch noch die Produktion der DVD bzw. CD-Rom, möglichst auch noch für verschiedene Plattformen, dass erscheint doch sehr kompliziert.
Betrachtet man das aber näher, fällt schnell auf:
· die Aufarbeitung der Materialien ist ähnlich (zeitlich)
· die Programmierung könnte doch schon vorliegen
· das Brennen einer CD-Rom ist Alltag und das Pressen höherer Stückzahlen preiswert
· plattformübergreifend sind gute Multimedia-Programmierungen immer
Die Firma doc-media.communication hat eine spezielle Multimediaapplikation für den Immobilien- und Architekturbereich entwickelt. Vereinfacht gesagt werden hier die Materialien wie in einen Diaprojektor gesteckt und durch entsprechende Verknüpfungen sinnvoll miteinander verbunden. Die Verbindungen führen den Betrachter einfach durch Ansichten, Grundrisse und Schnitte. Bewegungen mit der Maus zeigen die Verbindungen an und man gelangt durch ein einfaches Klicken zur gesuchten Information. Beispiel: Auf dem Bildschirm ist eine Fassade zu sehen. Durch die Bewegung der Maus über die Fassade werden die jeweiligen Stockwerke angezeigt, z.B. 7.OG. Klicke ich nun, bekomme ich den passenden Grundriss, usw.
Einblendbare Informationen sind ebenso einfach zu erreichen.
Die gemachten Architektur- und Bauwirtschaftserfahrungen aus zwei Jahrzehnten gaben die Grundlage für die Programmierung. Gebäudedarstellungen bestehen immer aus Ansichten, Grundrissen und Schnitten. Diese logisch zu verbinden und selbst für den Laien bedienbar zu machen war das Ziel dieser Entwicklung. Die jeweilige Applikation wird lediglich individualisiert, d.h. es werden die Verbindungen justiert und die Textinformationen eingegeben. Objektbegleitende Photos, Skizzen, Videos usw. werden ebenfalls eingebunden. Der Vorteil dieser Technik liegt klar auf der Hand: die Kosten für eine völlig neue Konzeption werden eingespart. Die Gestaltung und die Ästhetik der fertigen Präsentation bleiben aber individuell.
Je nach Umfang der einzelnen Projekte können so bis zu ca. zwanzig Objekte auf einer CD-Rom plaziert werden. Das Ganze dann zu einem Preis, der in der Vervielfältigung weit unter der einer papierbasierten Version liegt.

· Auf einem Laptop können so im Kundengespräch auch mehrere Objekte im Handumdrehen präsentiert werden. Ein Point-of-Information (POI) könnte so durch ein lokales Computerterminal erweitert werden.
· Eine CD-Rom führt man leichter mit sich als einen kiloschweren Papierberg.
· Die Multimediaversion wird eher archiviert (kleiner, informativer, mehr Inhalt)
· Die Beschäftigungsdauer mit den Objektinformationen kann verlängert werden und führt so zu einer besseren “Informations-Verankerung“ im Klienten
· Auf der CD-Rom können ausdruckbare Informationen (z.B.: Datenblätter, Zeichnungen) vorbereitet sein.
· Die Versandkosten sind i.A. niedriger
· Die Wegwerf-Schwelle ist gegenüber der papierbasierten Information höher
· Diese Form der Darstellung genießt ein höheres Image

multim.htm