Modellphotographie
Bestehende Modelle können hervorragende Dienste leisten. Leider werden die meisten Modelle bei Präsentationen in eine Position verfrachtet, die sie selten gut aussehen lassen. Grundsätzlich kann man beobachten, daß die Betrachter die Modelle aus einer Entfernung anschauen, die einer Höhe von einhundert bis tausend Metern entspricht, gemäß dem Modellmaßstab. Selten gehen die Besucher in die Hocke um die Strassenperspektive zu erhalten. Geschieht dies ausnahmsweise einmal, so kann man sicher sein, daß das einfallende Licht niemals der Realität entspricht. Materialien und die oft abstrakte Begrünung geben ein übriges. Der Eindruck, der gewonnen wird, entspricht oft nicht dem Gewollten, sei es der des Architekten oder des Bauherren. Der zweite wesentliche Faktor im Leben eines Modells ist seine Transportfähigkeit, letztlich aber auch seine schlechte Vervielfältigungsmöglichkeit.
Hier kommt die Modellphotographie ins Spiel: Sauber ausgeleuchtet, entsprechend günstige aber auch notwendige Standpunkte bestimmt und schon ist der Blick auf das Modell fixiert und für alle gleich. Nach dem Phototermin noch schnell ein paar Korrekturen im Computer: Himmel und Wolken einfügen, ein paar störende Elemente ausblenden und die Farben sowie den Kontrast optimieren.
Derart aufbereitet lohnt sich die Vervielfältigung.
Ein Modellphoto kann:
· die Blickrichtung fixieren
· eine optimale Beleuchtung gewährleisten
· Retuschen erfahren
· atmosphärisch aufgeladen sein
· sowie in Photomontagen eingearbeitet werden